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6. Oktober 2016 – 07:52 | No Comment

Für den vom „Verband Ambient Media, Promotion und Digital out of Home“ vergebenen VAMP Award wird die Einreichfrist bis 16. Oktober verlängert. Alle Spätentschlossenen Kreativ-, Media-, Ambient Media, Promotion und DOOH-Agenturen sind herzlich eingeladen ihre …

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Buchtip: Afghanistan. Das Tor zu Indien

Submitted by verwaltung on 4. August 2010 – 14:27No Comment
Buchtip: Afghanistan. Das Tor zu Indien

Die wechselvolle Geschichte Afghanistans ist geprägt von inneren Kämpfen und äußeren Versuchen der Einflussnahme. Sie war selten über lange Zeiträume friedlich und zeigt auch den unglaublich starken Freiheitswillen seiner Bewohner. Das war im 17. Jahrhundert so und hat sich seither offensichtlich wenig verändert. Herbert Tichy, 1912 in Wien geborener Reiseschriftsteller, Journalist und Photograph hat sich mit diesen wechselvollen Ereignissen beschäftigt und erzählt diese Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes – spannend, mit Anteilnahme und vor allem als Erlebnisse der Menschen.
Beginnend mit den großen Völkerwanderungen, der Heimstadt des Zoroaster über Darius und Alexander, den Buddhismus und den Islam bis zu Dschingis Chan ist das heutige Afghanistan bedeutsam und wird in der Kolonialzeit zum strategischen Raum in den Gebietsansprüchen der Supermächte – damals England mit seinem indischen Reich und Russland. Bemerkenswert sind Tichys Befunde, wie etwa jener, dass die Afghanen „vielleicht die frömmsten und fanatischsten Anhänger Mohammeds sind, die es in Asien gibt“. Berührend sind seine Schilderungen Afghanistans abseits des Kriegs, repräsentiert in einem kleinen Dorf, „das in einem tief eingeschnittenen Tal dahinträumt, … wo die Natur die kahlen Berge mit den herrlichsten Farbtönen malt“.
Afghanistan, heute mehr zerrüttet denn je, mit wenig Hoffnung auf einen baldigen Frieden, lässt sich vielleicht ein wenig besser durch den Verlauf verstehen, den seine Geschichte über die Jahrhunderte genommen hat und die, wie Tichy zeigt, ein beharrlicher Kampf um den Erhalt der Freiheit war. Tichys Abriss endet 1940. Nahostexpertin Gudrun Harrer, leitende Redakteuring der Tageszeitung „Der Standard“, führt daher in einer aktuellen Analyse den Bogen der Entwicklung bis zum Beginn des Jahres 2010.
Die Neuauflage als viertes Projekt der Edition Sonnenaufgang möchte einen kleinen Beitrag zum besseren Verständnis der derzeitigen Lage in Afghanistan aus einer anderen Perspektive leisten – Geschichte auch als Erlebnisse der Menschen. Die Illustrationen von Herwig Zens zu ausgewählten Originalphotos bilden den besonderen Blickfang dieser Neuauflage. 

Afghanistan. Das Tor zu Indien
Herbert Tichy
Edition Sonnenaufgang 2010, 230 Seiten
ISBN 978-3-9501591-4-1; € 24,20

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