VAMP Award 2016 – Einreichfrist verlängert
6. Oktober 2016 – 07:52 | No Comment

Für den vom „Verband Ambient Media, Promotion und Digital out of Home“ vergebenen VAMP Award wird die Einreichfrist bis 16. Oktober verlängert. Alle Spätentschlossenen Kreativ-, Media-, Ambient Media, Promotion und DOOH-Agenturen sind herzlich eingeladen ihre …

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Aufklärung versus Lobbying und Lobbyismus

Submitted by admin on 20. September 2011 – 19:20No Comment
Aufklärung versus Lobbying und Lobbyismus

Ist die Causa Hochegger der PR-Mega-Gau in Österreich? Wie nachhaltig schaden Lobbyisten und solche, die sich dafür halten, durch undurchsichtige Provisionszahlungen und Kursmanipulationen der Lobbybranche? Was soll ein Lobbying-Gesetz bringen? Wie korrupt sind Österreichs Manager? Welchen Anteil hat der Boulevard mit seinen Bussi-Bussi-Geschichten? Gibt es nach den Feuchtgebieten und den Schoßgebeten auch noch die Seicht- und Sumpfgebiete? Diesen Fragen gehen unterschiedliche Panels an den Österreichischen Medientagen 2011 nach.
„Braucht heute Ethik Mut?“ fragen sich Othmar Hill, Personal-Consulter, Karl Heinz Strauss der neue Porr-Generaldirektor, dessen Unternehmen vor seiner Zeit immer wieder in Schlagzeilen vorkam, Christian Felber, streitbarer attac-Aktivist, Renate Skoff vom PR-Ethikrat und der Politikberater Feri Thierry in einer hoch brisanten Runde, die von Ingrid Vogl, PRVA-Präsidentin, als Kommunikationsberaterin derzeit für die Gesamtkoordination des Bildungsvolksbegehren engagiert, geleitet wird.
Was bedeutet Ethik in der PR- bzw. Kommunikationsarbeit? Ist PR über Advertorials bezahlte Redaktion und damit unseriöse PR-Praxis? Wie sehr bestimmen Inserenten die Berichterstattung und was bringen seitenlange Selbstdarstellungen über sogenannte „Medienkooperationen“? Wer sind die Protagonisten unredlicher PR-Aktivitäten: PR-Experten, Berater, Medien, Unternehmen? Ist Wirtschafts-, Presse- und PR-Ethik überhaupt gefragt? Wie konsequent wird auf unsittliche PR-Wünsche reagiert?
Die PR-Debatte führt nahtlos in das zweite, ebenfalls notorisch aktuelle Thema: „Lobbying versus Lobbyismus“ mit Lobby-Doyen Wolfgang Rosam, Karl Krammer, Ex-Stiftungsrat und Lobbyist der Telecom Italia, Eva Geiblinger von TI-AC, dem aufrechten Kämpfer Helmut Schüller, im September vielleicht wegen Widerstand schon seines Amtes als Pfarrer enthoben, Reinhard Göweil, dem Chefredakteur der amtlichen Wiener Zeitung und Georg Kreuzhuber von GPlus Europe.
Österreichs Lobbyisten stehen unter Druck. Nunmehr soll es ein Gesetz und eine transparente Liste aller Lobbyisten geben, wogegen sich Widerstand seitens der Lobbys regt. Spannend wird sein, wie gut Lobbyisten in eigener Sache lobbyieren. Fakt ist: Österreich zählt laut Transparancy International zu den korrupten Ländern, wie Eva Geiblinger bestätigen sollte.
Dass Lobbying oder besser gesagt Autopräsentation in den Feucht- und Seichtseiten des österreichischen Boulevard eine fast schon unerträgliche Kumulation erreicht, ist einen Tag später Thema eines weiteren Panels: „Im Seichten ertrunken“ wird einen Satz von VTV-Macher Helmut Thoma paraphrasiert. Wie viel Society das Fernsehen noch verträgt, fragen sich unter kundiger Moderation von Eva Pölzl Klaus Albrecht Schröder, Kunst- und Image-sinninger Albertina-Direktor, Lisa Trompisch von Heute, Dominic Heinzl, mittlerweile wieder beim ORF, Sabine Mord, Frühstückstalkerin bei Puls4 und Andrea Buday, Grand Dame, derzeit auf Wienlive.tv. Garantiert ist: Die Diskussion ist weniger seicht als das Thema.
„Wir sind uns dessen bewusst, dass wir bei den Medientagen auch Aspekte aufgreifen müssen, die einen Befund der ethischen Verfassung unserer Gesellschaft darstellen. Und zwar exakt im Gegenspiel Politik-Society, Wirtschaft und Boulevard. Es geht dabei nicht, Schuldige zu orten und zu diskriminieren, sondern offensichtliche, gesellschaftspolitische Schieflagen zu eruieren und zu kommentieren“, so Ingrid Vogl, als PRVA-Präsidentin, auch Partnerin der Medientage.

Foto: Multiart/Medientage

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