VAMP Award 2016 – Einreichfrist verlängert
6. Oktober 2016 – 07:52 | No Comment

Für den vom „Verband Ambient Media, Promotion und Digital out of Home“ vergebenen VAMP Award wird die Einreichfrist bis 16. Oktober verlängert. Alle Spätentschlossenen Kreativ-, Media-, Ambient Media, Promotion und DOOH-Agenturen sind herzlich eingeladen ihre …

Read the full story »
Außenwerbung

Plakat, City Light, Rolling Board – Neuigkeiten und Hintergrundinformationen zu Kampagnen.

Large Format Printing & Werbetechnik

News & Infos zu Produzenten sowie Maschinen & Materialien.

Digital Signage

News & Infos aus dem Bereich der elektronischen und multimedialen Werbe-, Informations- und Leitsysteme.

Point-of-Sale

News & Infos von Marketing, Ausstattung und Technologie am Point of Sale.

Meinung & Kommentar

Was abseits der klassischen Berichterstattung noch zu sagen wäre.

Home » Headline

Aufruf zur Sachlichkeit bei Kollektivvertrags-Verhandlungen

Submitted by admin on 17. Januar 2012 – 12:30No Comment
Aufruf zur Sachlichkeit bei Kollektivvertrags-Verhandlungen

Nach den am Mittwoch, dem 11. Jänner, abgebrochenen Kollektivvertrags-Verhandlungen kursieren die ersten Gerüchte um Forderungen der Arbeitgeber. Der Verband Druck & Medientechnik beobachtet die Interpretationen der Gewerkschaft mit Sorge. Der Präsident des Branchenverbandes Rudolf A. Cuturi ruft die Gewerkschaft zur Sachlichkeit und Klarstellung auf.
„Die Gewerkschaft betreibt eine verantwortungslose Panikmache bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Druckereien – diese sollen offenbar gezielt verunsichert und so zu Streiks motiviert werden. Das zeugt von keinem guten Stil“, richtet Rudolf A. Cuturi der Gewerkschaft aus. Fakt ist, dass beide Seiten wissen, dass sie auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Situation der Druckereibranche nicht um Einschnitte herum kommen. „Immerhin hat die Gewerkschaft angeboten, ernsthaft über Kostendämpfungsmaßnahmen nachzudenken“, so Cuturi. Über das Wie und vor allem das Wann sind sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter allerdings noch nicht einig. „Während der Verband Druck & Medientechnik für sofortiges Handeln ist und weder bereit noch gewillt ist, nach den fruchtlosen Verhandlungen der letzten eineinhalb Jahre die Probleme weitere zwei Jahre zu schleppen, tritt die Gewerkschaft dafür ein, dass nebulös formulierte kostendämpfende Maßnahmen erst ab 2014 schlagend werden.“, meint Cuturi.

Appell an Gewerkschaft: sachlich weiter verhandeln

Der Verband Druck & Medientechnik wünscht sich Sachlichkeit bei den aktuellen Informationen sowie bei den künftigen Verhandlungen. „Überbordende Emotionen führen nur zu verhärteten Fronten, zu Streiks und zu wirtschaftlichen Einbußen für die ohnedies angeschlagene Branche. Das trifft nicht nur die Arbeitgeber, sondern auch die Arbeitnehmer, und das sollte daher kurz- sowie mittelfristig nicht im Sinne der Gewerkschaft sein“, so Rudolf A. Cuturi. Bis zum 31. März 2012 gilt der derzeitige Kollektivvertrag noch. Jetzt ist es an der Zeit, einen Kompromiss zu finden. Die Anliegen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer liegen auf dem Tisch und sind unter auf der Website des Verbandes Druck & Medientechnik www.druckmedien.at/de/druckbranche/kollektivvertrag-2012/ publiziert. Für die Lohnverhandlungen wurden bereits Termine fixiert. Bis zum 31. März 2012 sind es noch 10 Wochen: „Bei Goodwill von beiden Seiten könnte es ohne Weiteres noch zu einem tragbaren Kompromiss kommen“, so Cuturi.

Verhandlungen sind vorerst gescheitert

Die Verhandlungen für das grafische Gewerbe sind am 11. Jänner vorerst gescheitert. Der Verband Druck & Medientechnik kämpft weiterhin um zeitgemäßen Kollektivvertrag
Der Streit um einen neuen Kollektivvertrag für das grafische Gewerbe geht in die nächste Runde. Angesichts der schlechten wirtschaftlichen Situa-tion in der Druckereibranche appellierte der Verband Druck & Medientechnik erneut an die Gewerkschaft, gemeinsam den Kollektivvertrag zu reformieren. Doch die Gewerkschaft beharrte auf ihrer Forderung nach Erhalt der Privilegien. Mit dem Abbruch der Verhandlungen wird die Gewerkschaft die Druckereien zu Streiks aufrufen. Für die ohnedies angeschlagene Branche ein weiterer Schlag.
Seit Jahren schon schrumpft die Druckbranche. Allein im Jahr 2011 ging der Umsatz der Druckereien in Österreich um drei Prozent zurück. Gründe dafür sind unter anderem die überzogenen Lohn- und Lohnnebenkosten. Für den Verband Druck & Medientechnik ein klarer Auftrag: einerseits Bewusstsein diese Situation schaffen, andererseits den Kollektivvertrag an die derzeitigen wirtschaftlichen Anforderungen anpassen. „Der derzeit gültige Kollektivvertrag ist nach wie vor ein Sammelsurium an Zuschlägen und Privilegien, die für den einzelnen fast unüberschaubar sind und zudem heute vielfach keine Berechtigung mehr haben“, sagt der Präsident des Verbandes Druck & Medientechnik, Ing. Rudolf A. Cuturi: „Unser Angebot an die Gewerkschaft war, den Kollektivvertrag zu vereinfachen und entgeltrechtlich an die heutigen Wettbewerbsbedingungen anzupassen. Leider waren die diesbezüglichen Gespräche mit der Gewerkschaft in den letzten zwei Jahren nicht produktiv. Alle unseren konkreten Vorschläge für Veränderungen wurden abgelehnt.“

Verband kämpft für die Erhaltung der Druckbranche in Österreich

Der Verband Druck & Medientechnik hat deshalb heute einen neuen Vorschlag gemacht, um die Arbeitsplätze in der österreichischen Druckbranche zu erhalten. Vorgeschlagen wurde hauptsächlich, die Arbeitszeit in der grafischen Branche von derzeit 37 auf 40 Wochenstunden zu erhöhen, um so die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen. Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Branche wäre eine solche Veränderung am ehesten tragbar, da sie die Grundlöhne nicht verändert würden und diese Maßnahme für alle die gleichen Auswirkungen hätte.
Die Gewerkschaft lehnte jede Verlängerung der Arbeitszeit allerdings kategorisch ab und forderte, den alten Kollektivvertrag bis Ende 2013 wiedereinzusetzen. In der Zeit bis dahin soll gemeinsam über kostendämpfende Maßnahmen nachgedacht werden. Diese würden allerdings frühestens ab 2014 wirksam werden.
Obwohl der Verband Druck & Medientechnik weitere Verhandlungen angeboten hatte, erklärte Vorsitzender Franz Bittner die Verhandlungen für gescheitert. Gleichzeitig droht die Gewerkschaft nun mit Streiks in den Betrieben.

Leave a comment!

Add your comment below, or trackback from your own site. You can also subscribe to these comments via RSS.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

You can use these tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar.