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Neuer Kollektivvertrag für grafisches Gewerbe

Submitted by admin on 2. Mai 2012 – 15:35No Comment
Neuer Kollektivvertrag für grafisches Gewerbe

Mit der Satzungserklärung vom 24. April 2012 gibt es wieder einen Flächenkollektivvertrag für das gesamte grafische Gewerbe – für Bogen- und Rollendruckereien bis mindestens 2016, für die Zeitungsdruckereien bis mindestens Ende 2013. Der Verband Druck & Medientechnik freut sich über den positiven Abschluss des „Kollektivvertragskrimis“, wie Präsident Rudolf A. Cuturi es formuliert.
Die Verhandlungen für das neue Rahmenrecht waren langwierig. „Doch die Strapazen sind schnell vergessen, wenn am Ende ein gutes Ergebnis herauskommt“, sagt Präsident Cuturi, der das Verhandlungsteam des Verbandes Druck & Medientechnik angeführt hat. Tatsächlich waren sich beide Seiten rasch einig, dass auch im Kollektivvertrag etwas geschehen muss, um der krisengebeutelten Druckbranche auf die Beine zu helfen. Über das Wie gab es lange sehr unterschiedliche Auffassungen. Der neue Kollektivvertrag sollte einerseits einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe leisten, andererseits auch für die Arbeitnehmer zumutbar sein.
Verband Druck & Medientechnik: Ansprechpartner für die ganze Branche
„Der Verband Druck & Medientechnik hat in den Verhandlungen bewiesen, dass er ein starker und nervenstarker Sozialpartner ist, und er hat schlussendlich für die gesamte Druckbranche die Weichen für ein zeitgemäßes Rahmenrecht gelegt,“ sagt Präsident Cuturi. Dass das kein leichtes Unterfangen ist, zeigt schon die Struktur der Branche: In Österreich sind mehr als 10.000 Arbeitnehmer im grafischen Gewerbe beschäftigt, neben den „klassischen“ Bogendruckereien, die Plakate, Prospekte oder Geschäftsberichte drucken, gibt es ebenso kleine Repro-Büros und Digitaldruckereien mit nur wenigen Mitarbeitern genauso wie Rollenbetrieben oder großee Zeitungsdruckereien mit mehreren hundert Mitarbeitern.
„Alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen, ist schwierig. Schlussendlich geht es immer nur mit dem bestmöglichen Kompromiss. Und dieser heißt eindeutig Verband Druck & Medientechnik. Das haben die heurigen Kollektivvertragsverhandlungen eindeutig gezeigt“ so Rudolf Cuturi. Er ist stolz darauf, Präsident des Verbandes zu sein und beschwört den Zusammenhalt im grafischen Gewerbe: „Nur wenn die Branche zusammensteht, kann ihre Stärke erhalten bleiben. Und damit meine ich nicht nur die Aufgaben des Verbandes Druck & Medientechnik als Sozialpartner sondern vor allem seine Rolle als Netzwerkplattform, Seminaranbieter und Servicestelle für alle Mitglieder.“
Fakten zum neuen Kollektivvertrag:

  • Änderungen ab 1. April 2012
  • Löhne und Gehälter: Heuer gibt es ein Plus von 3,63 % für Bogen- und Rollendrucker und ein Plus von 3,75% für alle Zeitungsdrucker. Für Rollen- und Bogendrucker wurde vereinbart: Die Löhne steigen in den nächsten vier Jahren jeweils um 10 % stärker als die Inflationsrate des Vorjahres.
  • Für Bogendruckereien und Mischbetriebe: Die wöchentliche Arbeitszeit steigt von 37 auf 38,5 Stunden. Nachtzuschläge werden eine Stunde später, ab 19.00 Uhr bezahlt.
  • Für Rollendruckereien: Hier tritt das Krisenpaket wieder in Kraft. Damit bleibt hier prinzipiell die 37-Stunden-Woche bestehen. Die Betriebe können jedoch wählen, ob sie für die ersten drei Mehrstunden keine Überstundenzuschläge bezahlen oder ein Bandbreitenmodell mit 26 Wochen Durchrechnungszeitraum anwenden.
  • Für Zeitungsdruckereien: Deren Kollektivvertrag ist noch bis mindestens Ende 2013 gültig. Die Zeitungsdrucker waren von den Kollektivvertragsverhandlungen nicht betroffen, wohl aber vom Lohnabschluss.

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