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6. Oktober 2016 – 07:52 | No Comment

Für den vom „Verband Ambient Media, Promotion und Digital out of Home“ vergebenen VAMP Award wird die Einreichfrist bis 16. Oktober verlängert. Alle Spätentschlossenen Kreativ-, Media-, Ambient Media, Promotion und DOOH-Agenturen sind herzlich eingeladen ihre …

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Österreichs Werbewirtschaft schlägt sich wacker

Submitted by admin on 10. Mai 2012 – 12:06No Comment
Österreichs Werbewirtschaft schlägt sich wacker

„Der aktuelle WIFO WerbeKlimaIndex zeigt: Wie Deutschlands schlägt sich auch Österreichs Werbewirtschaft wacker. Die Werbekonjunktur liegt auch weiterhin über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Die Aussichten für die rot-weiß-rote Werbewirtschaft präsentieren sich jedoch differenziert: Trotz der Abschwächung des gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Konsolidierungsbestrebungen der öffentlichen Hand bleiben die Werbeinvestitionen stabil“ – so fasst Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Ergebnisse des aktuellen WIFO-WerbeKlimaIndex‘ zusammen.

Nachfrage nach Werbedienstleistungen im 1. Quartal 2012 zugenommen

Gerhard Schwarz, Wirtschaftsexperte im Österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO), formuliert es so: „Die Erwartungen liegen weit über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Die Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich Werbung und Marktkommunikation war im 1. Quartal 2012 weiter stabil“. 38 % der befragten Unternehmer berichten von einem Anstieg der Nachfrage im 1. Quartal 2012, gegenüber 11 %, die sich mit rückläufiger Nachfrage konfrontiert sahen. Auch die Geschäftslage der Werbewirtschaft hat sich sehr positiv entwickelt: Rund 36 Prozent der befragten Unternehmen berichten von einer verbesserten Geschäftslage: Dem stehen 10 % gegenüber, deren Geschäftslage sich verschärft hat.
Die Auftragslage ist weiterhin gut: 75 % der Unternehmen melden ausreichende oder sogar mehr als ausreichende Auftragsbestände. Ihre Kapazitäten haben die Werbetreibenden mit 85 Prozent gut ausgelastet. In Wien und im Osten geben 20 % geben an, ihre Kapazitäten voll ausgelastet zu haben. Im Westen berichten sogar 40 % von einer Vollauslastung.

Differenziertes Bild für 2. Quartal

Die derzeitige Abkühlung der Wirtschaft hat somit auf die Konjunkturausblicke der österreichischen Werbeunternehmen im Allgemeinen noch nicht durchgeschlagen. Für das 2. Quartal 2012 und die unmittelbare Zukunft bleiben die Unternehmen aus dem Bereich Werbung und Marktkommunikation weiterhin zuversichtlich. Je 29 % der Unternehmen rechnen weiterhin mit einem weiteren Anziehen der Nachfrage und einer verbesserten Geschäftslage. Damit überwiegen die Optimisten weiterhin deutlich gegenüber jenen je 5 % der Unternehmen, die eine sinkende Nachfrage bzw. eine schlechtere Geschäftslage erwarten.

Ost-West-Gefälle nimmt ab

„Die größten Optimisten sitzen nach wie vor im Westen, doch das regionale Gefälle in Österreichs Kommunikationsbranche verzeichnet eine Abnahme gegenüber dem Vorquartal“, so Sery-Froschauer: „Im Rückblick war Wien im Bereich der Nachfrage noch deutlich skeptischer als der Westen, doch erwarten nun auch die Wiener Unternehmen für die kommenden Monate eine Verbesserung der Nachfrage. Ebenso wird die Geschäftslage nunmehr in ganz Österreich positiv bewertet“, so Sery-Froschauer. Bei der Preiserwartung und der Vollauslastung im April liegt der Westen weit vorne – die durchschnittliche Kapazitätsauslastung liegt aber in allen Regionen im Schnitt bei 85 %.

Jedes 5. Unternehmen will Personal aufnehmen

In der Werbewirtschaft herrscht weiterhin Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften. Rund sechs Prozent der Werbeunternehmen gibt an, derzeit primär durch Arbeitskräftemangel in der Geschäftstätigkeit behindert zu sein. Jedes fünfte der befragten Werbefirmen will im 2. Quartal 2012 Personal aufnehmen. Dem stehen „nur“ sechs Prozent der Werbeunternehmen gegenüber, die sich zu einem Abbau von Beschäftigten gezwungen sehen.

Werbe- & Kommunikationsbranche in Deutschland und Österreich „Europameister“

Gemeinsam mit dem WerbeKlimaIndex präsentiert Fachverband Werbung-Obfrau Angelika Sery-Froschauer auch die Ergebnisse einer europaweiten Auswertung eines EU-weiten Konjunkturtests für die Werbewirtschaft.
„Die Ergebnisse zeigen, dass die Werbewirtschaft derzeit vor allem in reifen Industrieländern und Österreich gut dasteht: „Ich würde es so formulieren: Die Kommunikationsbranche entwickelt sich in Südeuropa und im Vereinigten Königreich deutlich schlechter. Auch zeigt sich weiterhin eine hartnäckige Stagnation in Osteuropa. Nur Rumänien hebt sich mit einer gewissen Konjunkturerholung davon ab“, so Sery-Froschauer. Und weiter: „Die Kluft zwischen den EU-Ländern in Südeuropa einerseits sowie Deutschland und Österreich andererseits wird wohl weiter größer werden. Die allgemeine Wirtschaftslage in exportorientierten Volkswirtschaften wird auch von den Wachstumsimpulsen aus Übersee profitieren. Die Werbewirtschaft kann 2012 in diesem Umfeld prosperieren.“

Auswirkungen der Lobbying-Diskussion

Auch diesmal wurden im Zuge der Erhebungen zum WerbeKlimaIndex Antworten auf ein aktuelles branchenspezifisches Thema abgefragt: Fachverbandsobfrau Sery-Froschauer: „Wir haben in mehr als 400 Agenturen auch nach möglichen Auswirkungen der aktuellen Diskussion um Lobbying und Antikorruption auf die Kommunikations- und PR-Branche gefragt.“
Nicht einmal ein Prozent der befragen Unternehmen rechnet mit positiven Auswirkungen des Antikorruptionsgesetzes auf das Ansehen der Werbe- und PR-Branche. Jedes 3. Unternehmen ist sich über die tatsächlichen langfristigen Folgen der negativen Ereignisse der Vergangenheit unsicher. 9 % erwarten sich keine Veränderungen. Nur 2 % sehen die aktuelle Diskussion als Chance für das eigene Unternehmen. 9 Prozent erwarten negative Auswirkungen, während fast 80 % der befragten Firmen mit keinen Änderungen rechnet.
Sehr ambivalent beurteilt die Branche, ob das neue Antikorruptionspaket einen Beitrag dazu leisten kann, unsaubere Praktiken (wie z.B. illegale Parteienfinanzierung, Schmiergelder, Kickbacks) und Korruption zu unterbinden: Mit 38 % halten sich Optimisten und Pessimisten die Waage. Beinahe in jedem vierten Unternehmen sind sich die Befragten darüber unschlüssig.

Staatsschuldenkrise erfasst die Realwirtschaft

Vor dem Hintergrund der aktuellen europaweit gedämpften Konjunkturentwicklung plädiert die oberste Interessenvertreterin der rot-weiß-roten Werbewirtschaft für „maßvolle und nachhaltig wirksame Konsolidierungs- und Reformmaßnahmen im öffentlichen Bereich. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass sie die Konjunkturentwicklung mittelfristig nicht allzu stark dämpfen,“ so Sery-Froschauers Appell an die Politik.

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