VAMP Award 2016 – Einreichfrist verlängert
6. Oktober 2016 – 07:52 | No Comment

Für den vom „Verband Ambient Media, Promotion und Digital out of Home“ vergebenen VAMP Award wird die Einreichfrist bis 16. Oktober verlängert. Alle Spätentschlossenen Kreativ-, Media-, Ambient Media, Promotion und DOOH-Agenturen sind herzlich eingeladen ihre …

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Fachgruppe Werbung lud zu Podiumsdiskussion: Ist Disruption die Zukunft?

Submitted by admin on 2. Februar 2015 – 09:37No Comment
Fachgruppe Werbung lud zu Podiumsdiskussion: Ist Disruption die Zukunft?

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien lud am 30. Jänner zu einer Diskussion über die digitale Zukunft. Nach einer Keynote von Johannes Wesemann, Geschäftsführer Uber Österreich, diskutierten renommierte Social Web Experten am Podium in der Labstelle über disruptive Geschäftsmodelle, Innovationswillen und künftige Businesschancen.
Der Diskussionsabend der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien stand ganz im Zeichen des Umbruchs, des Wandels und der Disruption. Welche neuen Geschäftsmodelle gibt es? Wo liegen Chancen? Diese und viele weitere Fragen wurden am hochkarätig besetzten Podium in der Labstelle debattiert. „Die Digitalisierung hat unsere Branche komplett auf den Kopf gestellt. Wir müssen nun sicherstellen, dass auch unsere heimischen Unternehmer von der digitalen Wertschöpfung profitieren. Der Diskurs darüber ist für uns als Fachgruppe elementar. Wir müssen Wege finden, Unternehmen zu unterstützen, die mutig sind und sich für ein disruptives Geschäft entscheiden“, so die Obfrau der Fachgruppe Werbung Birgit Kraft-Kinz, bei der Begrüßung der rund 60 Gäste.

Technologie und Effizienz

Johannes Wesemann vom Fahrtendienst Uber Österreich erklärte in einer Keynote seine Vision eines innovativen, disruptiven Geschäftsmodells. Er zeigte auf, dass seine Grenzkosten gleich null sind und der Erfolg rein auf der Technologie und der Effizienz, die sie mit sich bringt, basiere. „Im Grunde geht es darum, vorhandene Ressourcen zu nutzen und sich ständig zu überlegen, wie man sein eigenes Business mit Technologie aufwerten kann“, so Wesemann. Er verglich das Paradoxon des immer währenden Fortschritts in Technologie, IT und Handel und den Wunsch nach Entschleunigung und Retro und sprach von der „vernetzten Robotisierung“. Wesemann appellierte an den Mut der heimischen Unternehmer: „Als Geschäftstreibender muss man sich ständig fragen, welche komplexe Situation auf einen wartet, realisiert zu werden.“

Kreativität und Vertrauen gefragt

Nach seiner Keynote diskutierte Johannes Wesemann (Uber Österreich) mit Chris Budgen (diamond dogs), Judith Denkmayr (digital affairs), Ursula Riegler (MC Donalds) und Angelika Simma (ORF) über die Businesschancen und Risiken, welche die Online Zukunft mit sich bringen wird. Die Diskutanten waren sich einig, dass Kreativität gefragt, Stillstand vermieden und Vertrauen aufgebaut werden müssen, um disruptiv zu agieren. „Change-Management Prozesse sind eine große Herausforderung für Unternehmer. Wenn sie sich für einen Umbruch entscheiden, geht es vor allem darum, sein eigenes Netzwerk für sich zu nutzen, abteilungsübergreifend zu denken und den Change Prozess unternehmensintern zu leben“, so Judith Denkmayr. „Nicht nur das. Will man einen Umbruch, muss man sich andere Branchen, andere Unternehmen ansehen und einen Blick über die Landesgrenzen werfen. Nur so kann man sich Inspiration holen“, meinte Chris Budgen.

Impulssetzer treiben Branche an

Claudia Riegler, die für die Kommunikation beim Fast-Food-Riesen McDonald’s Österreich zuständig ist, sieht Chancen in der generationenübergreifenden Zusammenarbeit und in Co-Creation: „Wenn da jemand aus meiner Branche ist, der etwas völlig Neues probiert, stoßt er mich selber an, auch mutiger zu werden und innovative Schritte zu wahren. Er kann der Impuls sein, der meinen Disruptions-Willen positiv antreibt“, so Riegler. Angelika Simma vom ORF warnte vor dem Vergessen, wer man ist: „Bei all dem Umbruch sollten sich Unternehmen aber auch fragen, wo ihr Business-Kern liegt. Der ist meistens ein qualitatives Produkte, eine geniale Idee oder eine hochwertige Dienstleistung. Erst, wenn man darauf aufbaut, kann Disruption entstehen.“
Am Ende kamen die Diskutanten zur Übereinkunft, dass es keine allgemein gültige Lösung gibt und jeder Unternehmer individuell über seinen Innovations- und Disruptionsprozess entscheiden muss. Daniel Cronin von austrian start ups führte durch die Veranstaltung der Fachgruppe Werbung.

Foto: Philipp Lipiarski/WKO Werbung Wien

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